Das Hahnemann-Haus
Das Hahnemann-Haus in der Wallstraße war eine gute Adresse. Hier lebten wohlsituierte Bürger der Stadt, so auch die Buchhändlerwitwe Johanne Wilhelmine Aue. Bei ihr ließ Hahnemann einen Teil seiner Flugblätter zur Abwehr der Cholera drucken. Wodurch Köthen gänzlich und das Umland weitestgehend verschont von der Epidemie blieben, obschon die Nachbarresidenzen betroffen waren. Unmittelbar neben dem Wohnhaus der Hahnemanns wurde 1829 das Kloster der Barmherzigen Brüder nebst einem Spitalgebäude errichtet. Im Kloster konnten zu Hahnemanns Zeiten fast 800 Kranke behandelt werden.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 13.00 - 15.00 Uhr
Samstag 10.00 - 12.00 Uhr
Besichtigungen des Hauses, außerhalb der Öffnungszeiten, auch nach Vereinbarung über die Köthen-Information möglich.
Köthen-Information:
Schlossplatz 4 (innerer Schlosshof)
06366 Köthen
Telefon: +49 (0) 3496 - 70099260
Telefax: +49 (0) 3496 - 7009929

