Der Begründer der Homöopathie wirkte lange Zeit in Köthen
Der Köthener Fürst Ferdinand holte 1821 Dr. Samuel Hahnemann nach Köthen. Der Begründer der Homöopathie behandelte den Fürsten. Im liberalen und aufgeschlossenen Köthen fand Hahnemann – nach 28 Umzügen – die Bedingungen vor, die ihm bisher verwehrt blieben. Er praktizierte und erhielt das Recht Medikamente herzustellen, er setzte seine Forschungen fort und publizierte. Sie finden Spuren Hahnemanns und der Homöopathie an vielen Stellen in Köthen.
- Im Samuel-Hahnemann-Haus, hier praktizierte und lebte Hahnemann mit seiner Familie.
- Im Apothekengewölbe des Schlosses Köthen, hier ist eine Ausstellung mit dem Sterbebett Hahnemanns zu sehen.
- Die Lutze-Klinik, Dr. Arthur Lutze war ein großer Verehrer Hahnemanns und weihte seine Klinik an dessen 100. Geburtstag ein.
- Das Spital des Klosters der Barmherzigen Brüder beherbergt seit 2009, nach einer aufwendigen Sanierung, die Europäische Bibliothek für Homöopathie Köthen. Zu Hahnemanns Zeiten konnten bist zu 800 Kranke im Kloster behandelt werden.

