Exponat des Monats August 2011

Einen kleinen Einblick in das Köthener Studentenleben der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts gewährt die neu eingerichtete Vitrine des Monats am Eingang zum Historischen Museum in der Köthen-Information.

Im Frühjahr 2011 konnte das Museum mit Spendengeldern des „Freundes- und Förderkreises Bach-Gedenkstätte im Schloss Köthen (Anhalt) e.V.“ einen Bierkrug der „Freien Burschenschaft Frankonia“ auf einer Berliner Auktion ersteigern. Der Glaskrug mit facettierter Wandung und Zinndeckel mit Porzellaneinsatz trägt den „Zirkel“ der „Frankonia“ sowie den Hinweis auf das Sommersemester 1925 an der damaligen „Gewerbe- und Handelshochschule“ Köthen, ehemals „Polytechnikum“, heute Hochschule Anhalt.

Als Symbol für das gesellige Leben und die Trinkfestigkeit der Köthener Studentenschaft ist das Bierglas eine willkommene Bereicherung der Studentica-Sammlung des Historischen Museums. In der Vitrine wird das Objekt ergänzt durch Fotos und Postkarten sowie einen ausführlichen Text zum Thema.

 

Exponat des Monats September 2011

Anders als sonst stammt unser Exponat des Monats diesmal nicht aus den Beständen der Köthener Museen. Im September können Sie bei uns nämlich ein Präparat des preisgekrönten Magdeburger Vogelpräparators Dirk Grundler bestaunen - ein Himalayakönigshuhn - eine Vogelart also, die man selbst in Zoos nur selten zu sehen bekommt.

Wie ihr Name bereits vermuten lässt, sind Himalayakönigshühner Gebirgsbewohner: Sie bevorzugen die Höhenlagen zwischen Baum- und Schneegrenze. Dort findet man sie vor allem auf spärlich bewachsenen Geröllflächen oder steilen Bergwiesen. Im Sommer dringen die Vögel bis auf 6000 m ü. NN vor, im Winter weichen sie manchmal der Witterung in tiefere Lagen um 2000 m aus.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich von Afghanistan über Nepal, Tibet und den Nordrand Indiens bis nach China. Im Nordosten Nevadas (USA) existiert überdies eine eingeführte Population.
Himalayakönigshühner ernähren sich vor allem vegetarisch und fressen alle Arten von Wurzeln und Knollen, aber auch Beeren, Blätter und Grassamen. Gelegentlich bereichern sie ihren Speiseplan jedoch auch mit Insekten.
Die Vögel sind Bodenbrüter, und legen meist 8-10 Eier, welche das Weibchen allein ausbrütet. Das Männchen beteiligt sich später aber am Führen der Jungen. Zur Brutzeit bewohnt jedes Paar ein eigenes Revier, außerhalb der Fortpflanzungszeit sind Himalayakönigshühner jedoch geselliger und Gruppen von 30 Tieren sind im Winter nicht selten.

 

 

Wir sind für Sie da:

Köthen-Information
im Schloss Köthen
(innerer Schlosshof)

Telefon:+49(0)3496-70099260
Telefax: +49(0)3496-7009929

Öffnungszeiten:
Di. bis So.: 10:00 – 17:00 Uhr

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