Naumann-Museum: Getarnte Eier

Besonders am Boden brütende Vogelarten verlassen sich zu ihrem Schutz auf eine Tarnfärbung. Auch die Eier werden so vor fremden Blicken (und Gelüsten) geschützt. Kiebitze brüten auf Wiesen und Äckern und sind selbst recht auffällig. Die Eier sind aber gut an den jeweiligen Untergrund angepasst. Auch der Flussregenpfeifer schützt sich und seine Eier durch eine Tarnfärbung, denn er brütet völlig...

Naumann-Museum: Schwalben

Rauchschwalbe (Hirundo rustica) und Mehlschwalbe (Delichon urbica)

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer …“ aber kündigt auf jeden Fall den Frühling an. Nachdem Ornithologen schon seit ca. zwei Wochen die ersten Schwalben an den Gewässern im Landkreis beobachten, sind sie nun auch in den Städten und Dörfern angekommen. Aus ihrem Winterquartier im südlichen Afrika kehren zuerst die...

Bach in Köthen

Wie gründlich Johann Sebastian Bach sein zukünftiges Umfeld vor dem Umzug von Weimar nach Köthen 1717 recherchierte, ist nicht bekannt. Aber er kam aus in Größe und Struktur vergleichbaren Städten und fand sich sicherlich schnell zurecht.

Köthen hatte damals über 3 000 Einwohner und war Residenzstadt des Fürstentums Anhalt-Köthen. Fürst Leopold gebot über insgesamt nicht viel mehr als 10 000...

Homöopathie: Auf Hahnemanns Spuren

 Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie, studierte Medizin in Leipzig, Wien und Erlangen und schloss dort sein Studium mit der Promotion zur „Betrachtung der Ursachen und der Behandlung von Krampfzuständen“ an der Friedrich-Alexander-Universität als Doktor der Medizin ab. 1743 war die Erlanger Universität durch das Markgrafen-Ehepaar Friedrich und Wilhelmine eröffnet wurden,...

Aus dem Depot: Austernschalen

Details der kulinarischen Genüsse am Fürstenhof von Anhalt-Köthen vor knapp 400 Jahren: Den Anfang macht eine „fürstliche Speisefolge“, die sich erhalten hat. Sie listet auf, was am 18. April 1624 den Weg von der Küche im Steinernen Haus des Schlosses (heute u.a. Standort des Stadtarchivs) auf die andere Seite des Hofes in den Speiseraum des Ludwigsbaues fand. Die Tafel wurde reich gedeckt, zum...

Naumann-Museum: Größenvergleich

Es ist unbestritten: Große Vögel legen große Eier und kleine Vögel legen kleine Eier. Beim Vergleich mit der Körpermasse der Vögel schneiden die kleinen Vögel aber sehr viel besser ab. Zumal sie häufig sehr viele Eier pro Gelege produzieren.

Die Schwanzmeise (Ei links im Foto) legt pro Gelege - von denen sie mehrere pro Jahr produzieren kann! - mehr als sie selbst wiegt. Der Schwan (rechtes Ei)...

Naumann-Museum: Bunte Eier

Die allen bekannten Haushühner legen einfarbig weiße oder braune Eier. In der Tierwelt legen jedoch nur etwa 4 200 der rund 12 000 bekannten Vogelarten einfarbige weiße Eier. Viele Wildvögel dagegen haben recht farbenfrohe Eier. Das bedeutet: Zwei Drittel aller Vögel legen blaue, rote, gelbe oder türkisfarbene Eier. Die allermeisten von ihnen haben außerdem noch Flecken oder Tupfen. Durch...

Homöpathie: Auf Hahnemanns Spuren

Samuel Hahnemanns Studium der Medizin in Leipzig entsprach wohl nicht ganz den Vorstellungen des jungen Mannes. Hier lernt er zwar viel Theorie, aber eine praktische Ausbildung im eigentlichen Sinne existierte nicht. 1777 geht Hahnemann deshalb an das Spital der Barmherzigen Brüder in Wien. Sein dortiger Lehrer ist der berühmte Dr. Joseph Fryherr von Quarin, der Leibarzt der Kaiserin Maria...

Fruchtbringende Gesellschaft: Christian Gueintz

Der Vorläufer des DUDEN stammt aus Köthen

Ziel der von 1617 bis 1650 in Köthen ansässigen Fruchtbringenden Gesellschaft war es, die deutsche Sprache zu einer Literatursprache zu entwickeln. Dazu musste die Sprache über verbindliche Grammatik- und Rechtschreibregeln verfügen. Diese mussten im 17. Jahrhundert allerdings erst erarbeitet werden. Die Sprachgelehrten der Fruchtbringenden Gesellschaft...

Bach in Köthen

Bach und sein Gang durch das Schloss

Hofkapellmeister Johann Sebastian Bach – das hat Klang. Ein hoher Titel im Hofumfeld war es allemal. Zudem war es damals der höchste Rang im Musikerleben, den man bekommen konnte und sicher nicht der unwichtigste Grund für Bach, aus Weimar nach Köthen zu gehen. War er doch bei Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar als Konzertmeister nur in der zweiten Reihe,...