13. Köthener Herbst: Kammerkonzert

Information

Der Freundes- und Förderkreis Bachgedenkstätte im Schloss Köthen e.V. richtet vom 3. bis 5. September 2021 wieder den „Köthener Herbst“ mit Konzerten und einem wissenschaftlichen Symposium aus. Im Fokus der 13. Ausgabe dieses kleinen Musikfestes stehen Johann Sebastian Bachs Brandenburgische Konzerte und deren Leipziger Fassungen im Kontext zu den Konzerten seiner Zeitgenossen. Innerhalb des Programms wird zu einem Kammerkonzert in den Spiegelsaal des Schlosses eingeladen. Am 5. September musizieren dort die Pianisten Maryam Haiawi und Johannes Nies.  Im ersten Teil des Kammerkonzertes um 11 Uhr erklingen dort von Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur, Präludium und Fuge D-Dur und Passacaglia in c-Moll. Um 12.30 Uhr hört das Publikum von Bach: Toccata und Fuge d-Moll, Choralvorspiel 2Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ aus dem Orgel-Büchlein, Präludium und Fuge gis-Moll aus dem Wohltemperierten Klavier und Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur.

Maryam Haiawi, 1989 in Siegen geboren, war zunächst Jungstudentin in der Orgelklasse von Gerhard Weinberger an der Hochschule für Musik Detmold. Nach ihrem Abitur studierte sie an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. Kirchenmusik in der Orgelklasse von Martin Schmeding sowie Klavier in der Klasse von Christoph Sischka. Seit April 2017 ist Maryam Haiawi wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg „Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit“ der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Hamburg. Bis März 2018 war sie zusätzlich an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig tätig. Maryam Haiawi war Preisträgerin nationaler und internationaler Orgel- und Klavierwettbewerbe, des Musikwissenschaftspreises der Hochschule für Musik Freiburg und Stipendiatin des Cusanuswerkes. Sie konzertierte bisher in Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Russland, der Schweiz und den Niederlanden. Momentan führt sie neben ihrer wissenschaftlichen Promotion ein künstlerisches Konzertprojekt anlässlich des 50. Todesjahres der berühmten Orgelschülerin Marcel Duprés, Jeanne Demessieux, durch.

Johannes Nies gehört „ohne Zweifel zu den herausragenden jungen Pianisten“, wie die Villa Musica schrieb. Dank seiner herausragenden Begabung wurde er bereits mit 15 Jahren Privatschüler des legendären Karl-Heinz Kämmerling. Bei ihm legte Johannes Nies 2007 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sein Diplom ab und studierte anschließend bis zu seinem Konzertexamen in der Soloklasse von Markus Becker. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Alfred Brendel, runden seine Ausbildung ab.

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