Ausgrabungen

Bei den Ausgrabungen der Archäologen kommen vielfältige Werkzeuge zum Einsatz. Für grobe Arbeiten verwendet man Schaufeln und Hammer. Die Funde werden dann aber sehr akribisch freigelegt, mit feineren Werkzeugen wie Spitzkelle, Spatel, Pinsel und Handfeger. Der Archäologe ist für die Dokumentation seiner Arbeit zuständig – er führt das Grabungstagebuch. Viele Grabungsstätten sind ungeschützt, hier sind Feldschirme, welche Sonne und Regen abhalten sollen, wichtig. In der Ausstellung im Schloss Köthen ist eine Grabung vorbereitet. Mit Pinseln kann man ein Hockergrab ausgraben. Das Hockergrab heißt so, weil die Toten mit angezogenen Beinen auf die Seite gelegt wurden. Solche Gräber gehören zu den ältesten bekannten Beerdigungsformen. Nach deiner Grabung siehst du, dass dein Fund ein menschliches Skelett ist – so angeordnet wie im steinzeitlichen Grab. Versuche einige Knochen des Skelettes zu beschriften.