Marienkirche

Auf diesem Foto - entstanden vor 1966 - blickt man ausgangs des Schlossplatzes zur katholischen Kirche St. Marien. Rechterhand ist das Ende vom Marstall zu sehen. Wenn man genau hinschaut, kann man sogar über dem Tor die Überreste eines Schriftzuges erkennen. Einst stand dort in geschwungenen Lettern „Heimatmuseum“. Von seiner Gründung im Jahre 1912 bis zum Umzug in die einstige Wittigsche Kaffeefabrik 1929 hatte das Museum seinen Standort dort. Auf den ersten Blick fällt auf, dass ein Haus mitten auf der heutigen Straße steht, aus der abgehenden Springstraße eine kleine Gasse machend. In diesem Gebäude befand sich lange ein Laden für Spirituosen und Zigarren, betrieben vom Kaufmann Kahleis. Danach war dort das „Bürgerheim“, zum Schluss betrieben durch Willy Schuchardt. Abgerissen wurde das Gebäude 1966, das mögliche Entstehungsdatum des Bildes eingrenzt. Der Kastanienbaum steht auch heute noch. Ebenso die daneben befindliche Marienkirche.