Naumann-Museum: Getarnte Eier

Besonders am Boden brütende Vogelarten verlassen sich zu ihrem Schutz auf eine Tarnfärbung. Auch die Eier werden so vor fremden Blicken (und Gelüsten) geschützt. Kiebitze brüten auf Wiesen und Äckern und sind selbst recht auffällig. Die Eier sind aber gut an den jeweiligen Untergrund angepasst. Auch der Flussregenpfeifer schützt sich und seine Eier durch eine Tarnfärbung, denn er brütet völlig ungeschützt auf Sand- und Kiesflächen. Spechte (Schwarzspecht) verzichten wie fast alle Höhlenbrüter auf eine Tarnung und haben im Gegensatz dazu leuchtend weiße Eier, so können sie die Eier in der dunklen Höhle besser erkennen.

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